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Typische Führungsfehler

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Impulse für wirksame Führung

Die folgenden “Fertigmischungen” greifen typische Führungsfehler auf, die ich in Unternehmen immer wieder beobachte. Humorvoll dargestellt – mit einem ernsten Hintergrund.

Fehlerkultur

Die größte Gefahr sind nicht Fehler. Die größte Gefahr sind Fehler, über die niemand mehr spricht. Viele Unternehmen wünschen sich eine offene Fehlerkultur. Gleichzeitig erleben Mitarbeiter, dass nach einem Fehler zuerst nach dem Schuldigen gesucht wird. Die Folge: Beim nächsten Mal wird der Fehler nicht mehr angesprochen. Nicht, weil Mitarbeiter unehrlich sind. Sondern weil sie gelernt haben, dass Offenheit ein persönliches Risiko bedeutet. Dabei gilt: Aus Fehlern lernt man nur, wenn sie sichtbar werden. Eine gute Fehlerkultur bedeutet deshalb nicht, Fehler zu akzeptieren. Sie bedeutet, Fehler frühzeitig zu erkennen, ihre Ursachen zu verstehen und dafür zu sorgen, dass sie sich möglichst nicht wiederholen. Wer nur Schuldige sucht, verbessert keine Prozesse. Wer Ursachen sucht, verbessert das Unternehmen. Fehlerkultur entscheidet nicht darüber, ob Fehler passieren. Sie entscheidet darüber, ob ein Unternehmen daraus lernt. Wie wird in Ihrem Unternehmen auf Fehler reagiert?

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Micromanagement

Micromanagement entsteht selten durch Kontrolle. Es entsteht meist durch fehlendes Vertrauen. Viele Führungskräfte delegieren Aufgaben. Und holen sie sich kurze Zeit später wieder zurück. “Ich schaue nur mal drüber.” “Ich hätte das etwas anders gemacht.” “Lass mich das schnell übernehmen.” Was gut gemeint ist, hat oft den gegenteiligen Effekt. Mitarbeiter verlieren Verantwortung. Sie treffen immer weniger eigene Entscheidungen. Sie warten auf Anweisungen. Und irgendwann tun sie genau das, was viele Führungskräfte ihnen später vorwerfen: Sie denken nicht mehr selbst. Micromanagement entlastet keine Führungskraft. Es bindet ihre Zeit, bremst das Team und verhindert Eigenverantwortung. Wer alles selbst kontrollieren muss, hat nicht die falschen Mitarbeiter. Sondern häufig das falsche Führungsverhalten. Führung bedeutet nicht, alles im Griff zu haben. Führung bedeutet, Menschen in die Lage zu versetzen, dass sie ihre Aufgaben auch ohne permanente Kontrolle erfolgreich erledigen. Wie viel Kontrolle ist aus Ihrer Sicht notwendig – und ab wann wird sie zum Micromanagement?

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Entscheidungsstau

Jede Entscheidung, die nicht getroffen wird, verursacht Kosten. Nicht nur finanziell. Sondern auch Motivation, Geschwindigkeit und Vertrauen. Denn während Führungskräfte noch diskutieren, - warten Mitarbeiter auf Orientierung. - warten Kunden auf Antworten. * warten Projekte auf Freigaben. - warten Chancen auf niemanden. Der Klassiker lautet: “Wir brauchen noch mehr Informationen.” Natürlich sollten Entscheidungen gut vorbereitet sein. Aber irgendwann ist jede weitere Diskussion nur noch ein Versuch, Verantwortung aufzuschieben. Die Folge: - Mehr Meetings. - Mehr Abstimmung. - Mehr Frustration. - Weniger Ergebnisse. Wirksame Führung bedeutet nicht, immer die perfekte Entscheidung zu treffen. Sie bedeutet, rechtzeitig eine ausreichend gute Entscheidung zu treffen und sie bei Bedarf zu korrigieren. Denn auch eine korrigierte Entscheidung bringt ein Unternehmen weiter. Ein Entscheidungsstau bringt es zum Stillstand. Welche Aussage hörst du in Unternehmen am häufigsten, wenn Entscheidungen vertagt werden?

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Krisensitzung

Krisensitzungen sind selten die Lösung. Sie sind das sichtbare Symptom. 10 Leute im Raum. Krisensitzung. 90 Minuten Diskussion. Und danach? Nichts entschieden. Das Problem ist nicht die Krise. Das Problem ist die Führung davor. Krisensitzungen entstehen, wenn Dinge zu lange nicht entschieden wurden. Dann passiert genau das: - alle reden mit - keiner entscheidet - Zuständigkeiten verschwimmen - das Thema wird „nochmal mitgenommen“ Und eine Woche später sitzt man wieder zusammen. Das ist kein Ausnahmefall. Das ist in vielen Unternehmen Alltag. Eine funktionierende Krisensitzung ist brutal einfach: Wer entscheidet was bis wann. Wenn das am Ende nicht klar ist, war es keine Krisensitzung. Dann war es Zeitverschwendung. Wie oft erlebst Du genau das? Wenn Du solche Schleifen beenden willst: Dann musst Du nicht Meetings verbessern. Du musst Führung klären.

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Führungsversagen

Führungsversagen ist kein Zufall Es ist ein Rezept. Führungsversagen entsteht selten plötzlich. Es wird systematisch produziert. Die Zutaten sind bekannt: - unklare Ziele - keine Entscheidungen - operative Überlastung - fehlende Kontrolle Dann reicht ein Meeting – und das Ganze beginnt zu wirken. Was dabei entsteht, sieht man in vielen Unternehmen jeden Tag: Themen drehen sich im Kreis. Verantwortung bleibt diffus. Entscheidungen werden vertagt. Und am Ende wundert man sich über die Ergebnisse. Das Problem ist nicht fehlende Motivation. Das Problem ist fehlende Struktur in der Führung. Die gute Nachricht: Wenn man weiß, wie Führungsversagen entsteht, kann man es auch systematisch verhindern. Wie sieht das bei Dir aus? Welche „Zutat“ erlebst Du aktuell am häufigsten? Wenn Du das Thema strukturiert angehen willst: Lass uns sprechen. Ich zeige Dir, wie aus diesem Rezept wieder wirksame Führung wird.

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