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Dr.-Edgar-Fertigmischungen

Typische Führungsfehler

Humorvoll dargestellt. 

Ernst gemeint.

😉

Die folgenden “Dr.-Edgar-Fertigmischungen” bringen diese Muster mit einem Augenzwinkern auf den Punkt. Hinter jeder steckt jedoch ein reales Führungsproblem – und ein konkreter Lösungsansatz.

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Micromanagement

Micromanagement entsteht selten durch Kontrolle. Es entsteht meist durch fehlendes Vertrauen. Viele Führungskräfte delegieren Aufgaben. Und holen sie sich kurze Zeit später wieder zurück. “Ich schaue nur mal drüber.” “Ich hätte das etwas anders gemacht.” “Lass mich das schnell übernehmen.” Was gut gemeint ist, hat oft den gegenteiligen Effekt. Mitarbeiter verlieren Verantwortung. Sie treffen immer weniger eigene Entscheidungen. Sie warten auf Anweisungen. Und irgendwann tun sie genau das, was viele Führungskräfte ihnen später vorwerfen: Sie denken nicht mehr selbst. Micromanagement entlastet keine Führungskraft. Es bindet ihre Zeit, bremst das Team und verhindert Eigenverantwortung. Wer alles selbst kontrollieren muss, hat nicht die falschen Mitarbeiter. Sondern häufig das falsche Führungsverhalten. Führung bedeutet nicht, alles im Griff zu haben. Führung bedeutet, Menschen in die Lage zu versetzen, dass sie ihre Aufgaben auch ohne permanente Kontrolle erfolgreich erledigen. Wie viel Kontrolle ist aus Ihrer Sicht notwendig – und ab wann wird sie zum Micromanagement?

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Entscheidungsstau

Jede Entscheidung, die nicht getroffen wird, verursacht Kosten. Nicht nur finanziell. Sondern auch Motivation, Geschwindigkeit und Vertrauen. Denn während Führungskräfte noch diskutieren, - warten Mitarbeiter auf Orientierung. - warten Kunden auf Antworten. * warten Projekte auf Freigaben. - warten Chancen auf niemanden. Der Klassiker lautet: “Wir brauchen noch mehr Informationen.” Natürlich sollten Entscheidungen gut vorbereitet sein. Aber irgendwann ist jede weitere Diskussion nur noch ein Versuch, Verantwortung aufzuschieben. Die Folge: - Mehr Meetings. - Mehr Abstimmung. - Mehr Frustration. - Weniger Ergebnisse. Wirksame Führung bedeutet nicht, immer die perfekte Entscheidung zu treffen. Sie bedeutet, rechtzeitig eine ausreichend gute Entscheidung zu treffen und sie bei Bedarf zu korrigieren. Denn auch eine korrigierte Entscheidung bringt ein Unternehmen weiter. Ein Entscheidungsstau bringt es zum Stillstand. Welche Aussage hörst du in Unternehmen am häufigsten, wenn Entscheidungen vertagt werden?

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Krisensitzung

Krisensitzungen sind selten die Lösung. Sie sind das sichtbare Symptom. 10 Leute im Raum. Krisensitzung. 90 Minuten Diskussion. Und danach? Nichts entschieden. Das Problem ist nicht die Krise. Das Problem ist die Führung davor. Krisensitzungen entstehen, wenn Dinge zu lange nicht entschieden wurden. Dann passiert genau das: - alle reden mit - keiner entscheidet - Zuständigkeiten verschwimmen - das Thema wird „nochmal mitgenommen“ Und eine Woche später sitzt man wieder zusammen. Das ist kein Ausnahmefall. Das ist in vielen Unternehmen Alltag. Eine funktionierende Krisensitzung ist brutal einfach: Wer entscheidet was bis wann. Wenn das am Ende nicht klar ist, war es keine Krisensitzung. Dann war es Zeitverschwendung. Wie oft erlebst Du genau das? Wenn Du solche Schleifen beenden willst: Dann musst Du nicht Meetings verbessern. Du musst Führung klären.

Erkennen Sie Ihr Unternehmen wieder?

Die meisten dieser Führungsfehler entstehen nicht aus mangelndem Engagement, sondern aus fehlender Orientierung.

 

Genau hier setzen meine Trainings, Coachings und Beratungsprojekte an.

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Endlosmeeting

Die meisten Meetings enden nicht mit einer Entscheidung. Sie enden mit einem Folgetermin. Dabei verbringen Führungskräfte einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit in Besprechungen. Nicht weil Meetings schlecht sind. Sondern weil viele Meetings ihr Ziel verfehlen. Es wird diskutiert. Es werden Informationen ausgetauscht. Neue Themen kommen hinzu. Und am Ende hört man Sätze wie: “Dafür brauchen wir noch einen Termin.” “Das nehmen wir mit.” “Darüber sollten wir noch einmal sprechen.” Das Problem ist nicht die Dauer eines Meetings. Das Problem ist das fehlende Ergebnis. Ein gutes Meeting braucht keine zwei Stunden. Es braucht ein klares Ziel. Und am Ende mindestens eine Antwort auf die Frage: Welche konkrete Entscheidung haben wir heute getroffen? Wenn darauf niemand eine Antwort geben kann, war das Meeting wahrscheinlich keine Besprechung. Sondern Beschäftigung. Meetings sollten Arbeit erleichtern. Nicht Arbeit erzeugen.

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