Wir dürfen Menschen nicht auf eine Welt vorbereiten, die es nicht mehr gibt.

Einwände und Bedenken, Zögern und Abwarten. Mit solch einer Grundeinstellung können weder dringend notwendige Veränderungen vorgenommen, geschweige denn, radikale Transformationsprozesse gestaltet werden.

Diese Grundeinstellung ist es aber, die in weiten Teilen unserer Gesellschaft und bei vielen Entscheidungsträgern vorherrscht. Regelmäßig berichten Studien darüber, dass Deutschland in vielen Bereichen nicht besonders gut auf die digitale Zukunft vorbereitet ist.


Ein weiteres Problem ist die digitale Infrastruktur, deren Defizite schnellstmöglich abgebaut werden müssen. Und offensichtlich wird Deutschland auch im Bereich Bildung von vielen anderen Ländern abgehängt, die den digitalen Wandel an Schulen und Universitäten viel agiler vorantreiben.


Was fehlt? Der Wille und der Mut zur Veränderung!


Die rasante Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen macht bestehende Geschäftsmodelle zum Teil überflüssig. Und es entstehen komplett neue Strukturen in der Arbeitswelt, die zukünftig andere Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter erfordern.


Was sind die Anforderungen in einer zunehmend digital geprägten Welt?


Wer sich mit dieser Frage beschäftigt, wird verstehen, dass ein „Weiter so“ keine Option ist. Langsame schrittweise Veränderungen ist nicht gefragt. Und genügt nicht, wenn wir an einzelnen Stellschrauben ein bisschen drehen.


Und es fängt bereits beim Klassenzimmer an – ein Relikt aus der Zeit der Industriellen Revolution, als man möglichst vielen Kindern ein Grundwissen vermittelte und ihnen Disziplin, Gehorsam, Fleiß und Ordnung beibrachte.


Wissensvermittlung allein, bereitet Menschen nicht mehr auf eine Welt vor, in der exponentielle Technologien, wie zum Beispiel Künstliche Intelligenz, Jobs rasant verändern wird oder sogar ersetzen wird.


Was aber ist gefordert?


Alles was standardisiert werden kann, wird standardisiert werden und kann von der Maschine viel besser erledigt werden. Es sind neue Kompetenzen gefragt: Kreativität, Selbstverantwortung, Agilität, aber auch Empathie. Und wir müssen noch besser lernen, Probleme zu erkennen und komplizierte Sachverhalte im Team mit Hilfe von Technologie zu lösen.


Es geht immer mehr darum, wie die verfügbaren Daten bewerten können, was relevant ist und welches Gesamtbild sich aus den Puzzleteilen ergibt.


Mitarbeiter müssen sich in dieser Zukunft immer wieder neu erfinden. Und dabei geht es vor allem um relevante Kompetenzen und nicht so sehr um das Lernen an sich. Selbst wenn man viel lernt, heißt das nicht, dass man die Zusammenhänge versteht.


Der Druck zur Veränderung erfordert immer mehr mentale Stärke und ein seelisches Gleichgewicht, damit man nicht den Boden unter den Füßen verliert. Es geht um die Bereitschaft und Offenheit für Neues und den Mut, Dinge auszuprobieren. Und dabei wird man durchaus auch Fehler machen.


Wie bereitest Du Deine Führungskräfte auf die Anforderungen der Zukunft vor?


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