Dein persönliches Risikomanagement für COVID-19

Aktualisiert: Jan 7

Wie wäre es, wenn Sie Ihr #COVID-19 Risiko einmal bewusst selbst managen?


Kurz und knapp ein paar Grundlagen:

Chancen bergen immer Risiken. Eine zu 100% risikofreie Lösung gibt es leider nicht. Aber man kann diese Risiken so gering wie möglich halten. Deswegen geht es neben der Lösung auch um die Folgenabschätzung. Es geht darum, Chancen zu identifizieren und gleichzeitig Risiken zu vermeiden. Es verbleibt jedoch immer ein Restrisiko.


Der Prozess dazu ist das #Risikomanagement.

Die wesentlichen Schritte sind

- Risikoanalyse,

- Risikobewertung,

- Risikobeherrschung,

- Beschreibung des Restrisikos und

- weitere Beobachtung.


So auch in der Medizintechnik: Ein Medizinprodukt wird im oder am Menschen angewendet und bringt ein nahezu immer ein gewisses Maß an Risiko mit sich. Ein verbleibendes Restrisiko ist daher mit dem Nutzen des Produkts abzuwägen.


Schreiben Sie in Ihrer #Risikoanalye auf, in welchen Situationen Sie (in den nächsten Monaten) sich befinden, in denen Sie infizieren können – vom Einkauf über den Besuch von Familie/Freunden bis hin zum gewünschten Urlaub und warum Sie sich infizieren könnten.

In der Fachsprache sind das die Gefährungssituationen und die Gefährdungen.


Im nächsten Schritt (#Risikobeurteilung) überlegen Sie sich Sie die möglichen Schadenshöhen (kurze Krankheit, Krankenhausaufenthalt, lebenslange Schäden des Körpers und der Tod). Und schätzen Sie die zugehörigen Auftrittswahrscheinlichkeiten (z.B. 20%, 5%, 2%, 0,5%).


In der #Risikobeherrschung überlegen Sie sich nun die Möglichkeiten

- der Vermeidung (in diesem Fall nahezu unmöglich, wenn Sie den Planeten nicht verlassen wollen).

- der Reduzierung (Hygienemaßnahmen, Abstand, Maske, Kontaktbeschränkung und das Impfen).

- eine Versicherung des Schadens (Das ist bei Gesundheit nur bedingt vorstellbar. Es geht dabei mehr um ein Schmerzensgeld.)

Überlegen Sie sich die Dauer für die Maßnahmen (die ersten 4 Vermeidungsmaßnahmen müssten bspw. lebenslang aufrecht gehalten werden) und die Kosten/Nebenwirkungen (Vereinsamung, Depression, kurzes Fieber) für die Maßnahmen.


Das #Restrisiko:

Bitte überlegen Sie sich, was Sie nun tun werden und welches Risiko dann verbleibt. Es ist Ihre Entscheidung.


- Einige werden keine Maßnahmen ergreifen und das volle Risiko einer Erkrankung in Kauf nehmen. Dabei gefährden Sie sich und andere Menschen in ihrem Umfeld ernsthaft und mit entsprechend hoher Auftrittswahrscheinlichkeit.

- Andere werden sich nicht impfen lassen, müssten aber lebenslang die Reduzierungsmaßnahmen (Maske, Kontaktbegrenzung und Hygienemaßnahmen) umsetzen. Die Auftrittwahrscheinlichkeit einer Erkrankung ist natürlich geringer.

- Und gibt Menschen, die sich für eine Impfung mit seltenen Nebenwirkungen entscheiden, danach ein normales Leben führen können und andere Mitmenschen ebenfalls schützen. Sie tragen das Risiko der Nebenwirkungen.


Ich persönlich habe mich fürs #Impfen entschieden, da die anderen Risiken und Maßnahmen für mich zu hoch bzw. zu aufwändig sind.


Für was entscheiden Sie sich – ganz bewusst, inkl. aller Konsequenzen?


Übrigens:

Das #JohnerInstitut gibt zum Risikomanagement sehr gute Hinweise (www.johner-institut.de).

Und #Bayoonet bietet eine gute praxisnahe Risikomanagement-Software an (www.bayoo.net) .



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