Die Nachwehen der Corona-Pandemie: Mitarbeiterkündigungen

Studien zeigen, dass durch die Corona-Krise zum Teil die Produktivität der Beschäftigten abgenommen hat und teilweise droht Unternehmen nun eine Kündigungswelle. Warum?

Viele Unternehmen haben in den letzten Monaten gekämpft – ums Überleben. Strategische Themen im Bereich Personal wurden zurückgestellt. Aber das ändert sich nun: Impfungen wirken und die Pflicht fürs Homeoffice und sogar die Maskenpflicht werden zurückgenommen.


Das heißt für die Unternehmen: Die volle Fahrt soll wieder aufgenommen werden.

Doch, geht das, da in den letzten Monaten Vieles zu kurz kam?

Drohen sogar in den kommenden Monaten Kündigungen und Produktivitätsflauten?


Aktuelle Studien zeigen , dass teilweise große Unterschiede in der Wahrnehmung existieren und damit sind auch verschiedene Folgen nach der Pandemie möglich.


Konkret:

65 Prozent der Personaler sind der Meinung, das Unternehmen habe die mentale Gesundheit ihrer Mitarbeitenden ausreichend gestützt. Die Mitarbeiter dagegen sehen dies jedoch weniger positiv: Lediglich 48 Prozent stimmen dem zu. Ebenso bei den Themen Kinderbetreuung und Work-Life-Balance.


Personalabteilungen sollten daher den Austausch suchen, denn regelmäßige Mitarbeiterbefragungen und informelle Gespräche haben sich in der Vergangenheit bewährt, um den Kontakt zu den Mitarbeitenden nicht zu verlieren - sondern rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um die Folgen für das Unternehmen abzuwenden.


Für die allermeisten war die Pandemie privat und beruflich eine große Herausforderung und die Produktivität der Mitarbeitenden ging in vielen Unternehmen zurück. 29 Prozent gaben an, weniger produktiv gewesen zu sein. Die Gründe: eine schlechte körperliche oder seelische Verfassung (24 Prozent), sinkende Motivation (23 Prozent) sowie ineffiziente Kommunikation mit Kollegen (20 Prozent).


Die Gefahr: Unternehmen können nicht schnell genug wieder Fahrt aufnehmen. Ein weiteres Produktivitäts-Hindernis sehen Angestellte in der Nutzung zu vieler Tools, was in der Pandemiezeit weiter zugenommen hat.


Jetzt sind effektive Personalstrategien gefragt, um negative Folgen vorzubeugen. Dafür muss die Personalabteilung Freiräume für die strategische Themen schaffen. Doch die sind nach wie vor viel zu oft mit Administration überlastet.


Und darunter brodelt die weit größere Gefahr: Fast jeder Zweite will in den kommenden Monaten den Job wechseln. Doch die meisten Arbeitgeber sind sich dessen nicht bewusst. Was aber sind die Gründe? Hier zeigt sich große Uneinigkeit. Viele Personaler denken, dass vor allem Entlassungen von Kollegen (27 Prozent), Kurzarbeit (24 Prozent) und eine schlechte Work-Life-Balance (23 Prozent) die Gründe für anstehende Kündigungen wären.


Dagegen beklagen Mitarbeiter neben der schlechten Work-Life-Balance (24 Prozent) hauptsächlich über fehlende Aufstiegsmöglichkeiten (30 Prozent) und mangelnde Wertschätzung für die eigene Arbeit (25 Prozent).


Unternehmen, die wissen, was in den Köpfen der Mitarbeitenden vor sich geht, können entsprechende Maßnahmen einleiten und einer Kündigung entgegenwirken.

Nach Monaten des Ausnahmezustandes ist es für HR-Teams spätestens nun an der Zeit, den Kurs neu zu justieren und den Fokus auf ihre wertvollste Ressource zu setzen: die Mitarbeiter.

Nur damit kommen sie gestärkt aus der Krise und können optimistisch in die Zukunft blicken.


Seminare und Führungskräftetraining sind dazu eine wertvolle Maßnahme, damit die Leiter in den Unternehmen Mitarbeiter richtig führen - und dabei geht es um weit mehr, als nur um Ziele.



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