Ausleseverfahren in Wirtschaftssystemen

Ähnlich wie in der Natur gibt es auch in Wirtschaftssystemen Ausleseverfahren. In der Natur sind es Mutation und Selektion. Im Kapitalismus sind es die Rezessionen, die die Innovationen der Unternehmen selektieren. Schwache Unternehmen schrumpfen oder scheitern in diesen Phasen oftmals. Dagegen werden viele starke Firmen noch stärker.

Konkret: Während der drei letzten Rezessionen stiegen die Aktienkurse der stärksten US-Firmen durchschnittlich um 6 Prozent, die schwächsten Unternehmen ließen um 44 Prozent nach.

Im Jahr 2020 ist der „Ausleseprozess“ in der Wirtschaft nicht auf typische Weise abgelaufen. Die Regierungen haben mit extremen Finanzmitteln Firmen gestützt, so dass das wahre Ausmaß nur teilweise offensichtlich wurde.

Jedoch wird im Jahr 2021 diese Verzerrung nicht fortdauern, denn die staatlichen Hilfen werden allmählich nachlassen. Firmen scheitern dann und Arbeitslosenquoten werden steigen.

Gesunde Unternehmen werden nun verstärkt investieren und sich so dauerhafte Vorteile verschaffen, während die anderen zurückrudern.

Wie wird man also stark, wenn die Starken in diesen Situationen gewinnen?

Nun, man könnte von Glück sprechen, dass einige Organisationen zufällig am richtigen Platz waren. So konnte Amazon den Online-Handel ausbauen, das lag auf der Hand.

Jedoch ist die Position von Unternehmen im Wesentlichen durch langjährige gute Führung entstanden. Die richtigen Ziele, die erforderliche Organisation, die wegweisenden Entscheidungen, die Konsequenz den eingeschlagenen Weg zu gehen und nicht zuletzt das Fördern und Fordern von Menschen.

Das sind alles Elemente, die Sie im #Führungskräftetraining lernen. Denn es ist weniger das Glück, sondern die Vorbereitung, die den Weg zum Erfolg bahnt.

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